Wie wurde die Funktionsfähigkeit des Systems festgestellt?
1. durch eine mehrjährige Versuchsphase
![]() | Um sicherzugehen, dass die mit dem System angestrebten Wirkungen erreicht werden, wurde es über mehrere Jahre hinweg bundesweit getestet.
Die Rückmeldungen waren alle positiv: Das System funktioniert! |
2. durch einen Test der Landwirtschaftskammer Niedersachsen im Rahmen der Versuche zur Wechselbepflanzung von Gräbern
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Auszug aus dem Testbericht:
Nach dem ersten Versuchsjahr 2008 und dem nachfolgenden Winter wurde der Zustand der Kästen beurteilt.
Es konnten nach dem ersten Winter keine Frostschäden beobachtet werden und auch der Eintrag von Erde bzw. Wurzelresten in die Behälter war gering.... Überschüssiges Wasser kann über den Rand des Kastens abfließen und im Versuchszeitraum konnte auch in Zeiten mit Niederschlägen keine Vernässung festgestellt werden.
Der Zeitraum Ende Juli bis Anfang September war sehr niederschlagsarm. Auch in dieser trockenen Phase reichte das Befüllen der Kästen 1 x wöchentlich aus. Der Vorteil des Systems liegt in der planbaren Bewässerung ohne Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse. Insbesondere in Trockenperioden kann Arbeitszeit eingespart werden.
Die Versuche werden im Jahr 2010 fortgesetzt, um die Langlebigkeit des Systems zu prüfen und auch die Frosthärte in strengen Wintern wie 2009/2010 zu erfassen.
Wie wird G-easy bisher von den Nutzern bewertet?
Nutzer sind zufrieden
Diejenigen, die das System inzwischen nutzen, bestätigen dass G-easy jede Menge Arbeit sowie Schlepperei und zudem noch hunderte Liter Trinkwasser spart. Zwei Beispiele für Erfahrungen im Anwendungsbereich Grabstätten:
„Ich bin 44 Jahre alt, wohne in Freilassing und habe in Salzburg eine Grabstätte zu pflegen. Dies zu tun, war in der Vergangenheit ziemlich umständlich. Ich habe keinen Führerschein. Deshalb musste mich mein Lebensgefährte zum Friedhof nach Salzburg fahren. An besonders warmen Tagen war das nahezu täglich der Fall. Es kam wiederholt vor, dass wir am Morgen aber auch am Abend in Staus gerieten und dadruch immer wieder sehr viel Zeit verloren. - Im Herbst 2003 ließ sich in das Grab das Bewässerungssystem (3 Wannen) einbauen. Das System funktionierte von Anfang an einwandfrei. Es war nicht mehr notwendig, jeden Tag nach Salzburg zu fahren, was mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden war, sondern es genügte, den Wasserstand der Wannen alle 10 bis 14 Tage zu prüfen und diese gegebenenfalls nachzufüllen. Hinzu kam, dass die Grabbepflanzung sehr viel schöner gedieh als dies vorher der Fall war. Ich kann nur sagen, dass ich mit dem Bewässerungssystem mehr als nur zufrieden bin".
„Im Frühjahr 2004 habe ich vier Wannen in unser Familiengrab einbauen lassen und bin froh darüber. Ich bin Witwe und habe niemanden, der sich sonst noch um die Pflege des Grabes kümmern kann. Täglich zum Friedhof zu müssen, war für mich als 75-jährige schon ziemlich beschwerlich. Ich konnte mich nicht immer jeden Tag um das Grab kümmern. Es kam deshalb auch vor, dass die Pflanzen kaputt gingen und ich diese erneuern lassen musste. - Mit dem System ist alles viel einfacher geworden. Ich kann jetzt immer dann zum Friedhof fahren, wenn mir danach ist. Auch wenn ich das trotzdem nahezu täglich mache, aber die schweren Gießkannen muss ich nicht mehr schleppen, nur noch ab und zu, um Wasser nachzufüllen. Auch die Pflanzen gehen nicht nicht mehr kaputt und wachsen schöner als je zuvor."
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Wie steht „die öffentliche Hand" zu dem System?
Bayerisches Umweltschutzministerium bestätigt Wasserspareffekt
![]() | Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit erkannte in einer entsprechenden Erklärung den Wasserspareffekt des Systems an und bestätigte zudem, dass gegen den Einbau keine Bedenken bestehen.
(Zitat) "Gemäß einer Mitteilung des Landesamtes für Umwelt (LFU) sind aus Sicht des allgemeinen Grundwasserschutzes durch das Bewässerungssystem der Firma Dutschmann & Neumayer GbR, Bad Reichenhall, keine negativen Auswirkungen zu besorgen. Der Wasserspareffekt des Systems wird anerkannt" (Zitat Ende).
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Wasserspareffekt: 75 % | ![]() | ![]() |
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Vertreter einer Kommune ist von dem System angetan
Der frühere Oberbürgermeister von Bad Reichenhall Wolfgang Heitmeier nahm in einem Interview wie folgt Stellung:
(Zitat) „Es handelt sich um ein überraschend einfaches System, mit vielfältigen Wirkungen für den Benutzer, aber auch für die Umwelt, wie z.B. für den Wasserhaushalt."
Er wies darauf hin, dass bei Städten und Gemeinden als Träger des Friedhofwesens ein ganz unmittelbares Interesse am Thema Grabbewässerung besteht.
Die Hinterbliebenen wollen ein gepflegtes Grab, was die Stadt sehr begrüße, denn ein Friedhof mache einen positiven Eindruck, wenn er schön bepflanzt sei und wenn ihm letztendlich auch die Unbilden der Natur nichts anhaben können, vor allem auch dann nicht, wenn es besonders heiß ist. Daher spiele die Bewässerung eine elementare Rolle für ein gepflegtes Grab.
Das System habe durchaus Vorteile: für die Hinterbliebenen, weil sie nicht jeden Tag zum Gießen auf den Friedhof müssen, vor allem bei Hitzeperioden, für den Friedhof, zum einen, weil der Wasserverbrauch deutlich weniger werde, zum anderen, weil das System die Ruhezeiten durchaus positiv beeinflusse. In einem sehr feuchten Erdreich finde bislang mehr eine Konservierung als ein Abbau statt und von daher wirke sich weniger Wasser auch günstig auf diesen Prozess aus.
Das Interview können Sie sich ansehen. Klicken Sie dazu auf Interview.
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Ist die Funktionsweise wissenschaftlich untermauert?
Gutachter bestätigt positive Wirkungen
Die positiven Wirkungen des Systems aus umwelttechnischer Sicht wurden von einem von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Grundwasser und Grundwasserverunreinigung in einer hydrogeologischen Stellungnahme ausführlich dargestellt.
Der Nutzen des Systems für Umwelt-/Wasserschutz und Wasserverbrauch ist auch für Behörden auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene von Belang. Hier spielt vor allem die Bedeutung des Systems bei Erdbestattungen eine Rolle.
Der Gutachter kommt zu folgenden positiven Wertungen des Bewässerungssystems:
- Durch die Depotwanne erfolgt eine Optimierung der Bewässerung.
- Ein Wasserstau an der Grabsohle und damit eine Beeinträchtigung der Zersetzungsprozesse werden somit vermieden.
- Durch die Optimierung bzw. Reduzierung der Bewässerungs-/Sickerwassermenge wird der Austrag von Zersetzungsprodukten (wie Stickstoffverbindungen und Krankheitserregern) sowie von pflanzlichen Düngemitteln ins Grundwasser verringert.
- Nach Einbau des Bewässerungssystems verbleiben seitlich Fugen zwischen Wanne und Grabberandung. Dadurch verbleibt ein natürlicher Luft- und Wasseraustausch, der für den Zersetzungsprozess erforderlich ist."
mehr dazu siehe: Hydrogeologische Stellungnahme
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